Claudia Krentz | Biografie

Claudia Krentz, geb. 1957 in Bremen, 1978 – 1984 Kunststudium an der Universität Bremen, seit 1996 als freischaffende Künstlerin tätig, nationale und internationale Ausstellungen,
daneben Kunst-Seminare mit unterschiedlichen Zielgruppen, 2000 - 2013 Dozentin an der Universität Bremen im Fachbereich Kunst mit den Schwerpunkten künstlerische Forschung, künstlerische Tagebücher und ästhetische Biografie und ihre Vermittlung in kunstpädagogischen Prozessen.

seit 2000 Atelier-Seminare
2000 - 2013 Lehraufträge an der Universität Bremen, Institut für Kunstwissenschaften und Kunstpädagogik
Seit 1996 freischaffend tätig in den Bereichen Bildhauerei, Malerei und Gestaltung
1996 Veröffentlichung des Buches „Kunst am Rande“ sowie Konzeption und Organisation der dazugehörigen Ausstellung im Bremer Dom
1990 Fortbildung in (Stein-)Bildhauerei in Italien. Seitdem mehrere Studienaufenthalte in Italien
1986 – 94 hauptberufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung Der Schwerpunkt der eigenen Arbeit liegt bis 1990 im bildnerischen Bereich, besonders in der Zeichnung und Collage. 1990 kommt die Bildhauerei als weiterer Bereich hinzu
1986 Abschluss als Lehrerin für Kunst und Techn. Werken
1978 – 84 Studium an der Universität Bremen: Kunst und Technisches Werken


Der Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit liegt bis 1990 im bildnerischen Bereich, besonders in der Zeichnung und Collage. Mit dem Lernen der Arbeit am weißen Marmor (1990) in Italien nimmt die Bildhauerei einen wichtigen, in langen Phasen den wichtigsten Stellenwert ein. Marmor und Sandstein sind innerhalb der letzten Jahre mehr und mehr der Bronze gewichen. Das Thema Mensch mit seinen tausend Facetten ist geblieben, bleibt und wird mich auch weiterhin faszinieren.Die Fragen der Identität und das Thema Erinnerung bilden die zentralen Eckpunkte meiner künstlerischen und intellektuellen Auseinandersetzung in den letzten Jahren.

Seit 1996 trete ich mit meinen Arbeiten national und international an die Öffentlichkeit. Ausstellungen haben für mich nicht allein die Bedeutung, meine Werke zu zeigen, in einen öffentlichen Dialog zu treten und natürlich auch, sie zu veräußern. Spannende Herausforderung und Reiz liegen für mich darin, Beziehungen zwischen Räumen und meinen Werken herzustellen, Geschichten zu erzählen, bestimmte Wahrnehmungsmomente zu erzeugen. So ergibt sich eine Bandbreite meiner Ausstellungen zwischen Kirchenraum und Maschinenhalle, zwischen Galerieraum und Garten. Mein Fokus liegt aktuell mehr und mehr in der Inszenierung von Ausstellungen, bezogen auf die besonderen Merkmale von Räumen und Gebäuden. In meiner 2014 zum ersten Mal gezeigten Raumskulptur "Der Anna-Maria Testowski-Schröder - Raum" verdichten sich sowohl die thematischen Schwerpunkte der letzten Jahre als auch meine Intention der Inszenierung in Räumen zu einem Gesamt-Kunstwerkwerk.

In diesem Sinne: mit großem Spaß entwerfe und realisiere ich raumbezogene Werke und künstlerische Inszenierungen direkt im Auftrag für Kundinnen und Kunden.